Luftreinigung gegen trockene Schleimhaut

Eine Schleimhaut befindet sich an den Wänden aller Hohlorgane sowie an den Geschlechtsorganen, der Nase und dem Mund. Schleimhäute produzieren entweder selbst Sekrete oder haben Drüsen in der Nähe, durch die die Feuchtigkeit garantiert wird. Außerdem sind sie zur Immunabwehr wichtig. Schleimhäute schützen unseren Körper vor krankmachenden Schadstoffen, transportieren verschiedenste Stoffe und bilden einen befeuchtenden Gleitfilm. 

Die Mundschleimhaut

Die Mundschleimhaut ist eine wichtige Schutzbarriere. Sie schützt gegen Keime und Erreger, die mit der Nahrung, über die Hände oder Gegenstände wie Besteck oder Strohhalme oder die Luft aufgenommen werden. Wird ihre wichtige Funktion über längere Zeit gestört, kann uns dies anfällig für Krankheiten machen. Befeuchtet wird sie durch den Speichel, von dem wir täglich bis zu 1,5 Liter produzieren. Die ständige Befeuchtung schützt die Schleimhäute vor dem Austrocknen, fördert die Wundheilung und wehrt durch das im Speichel enthaltene Enzym Lysozym Bakterien, Viren und schädigende Säuren ab.

Was bedroht die Schleimhaut?

Menschen leiden oft unter einer trockenen Mundschleimhaut. Durch mangelnde Versorgung und trockene Innenluft wird die Mundschleimhaut zu trocken und kann ihre Schutzfunktion nicht mehr optimal ausüben. Es entstehen Probleme beim Kauen, Schlucken und Sprechen. Zudem kann es zu Verletzungen im Mundraum kommen. Die Folge sind Entzündungen, die häufig auch von unangenehmem Mundgeruch begleitet sind. Wir bemerken die trockenen Schleimhäute oft gar nicht oder können die Beschwerden nicht klar benennen.

Wie wichtig ist die Umgebungsluft?

Krankheitserreger können sich bei einer trockenen Schleimhaut leichter verbreiten. Dies sollte unbedingt verhindert werden. Eine saubere und feuchte Umgebungsluft spielt dafür eine entscheidende Rolle: Luftreiniger reinigen Schadstoffe aus der Umgebungsluft. Luftfilter entfernen Schadstoffen schon bevor sie ihre Schleimhaut überhaupt erreichen.In Innenräumen denken wir nicht so oft an Luftreinigung. Doch in Wirklichkeit ist die Luft in unseren Wohnungen oft deutlich höher belastet als Außenluft. Alltägliche Tätigkeiten wie kochen, putzen, drucken und das Spielen mit Haustieren setzen Allergene und Luftschadstoffe im Haus frei. Hinzukommen Schadstoffe aus der hineingelassenen Außenluft: Allergene, Bakterien, Viren, Feinstaub sowie Pollen, schädliche Gase und Gerüche.

Biologische Luftreinigung

Biologische Luftreiniger befreien Innenräume von gefährlichen Substanzen und Gerüchen. Dafür muss man keine Chemikalien verwenden, sondern kann auf nachhaltige biologische Varianten setzen. Biologische Luftreiniger nutzen Pflanzen, Moose oder Algen, um sauber Luft in Innenräumen zu erzielen. Dies schützt die menschliche Schleimhaut und macht sie fit für die Immunabwehr.

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Interview mit einem Startup-Gründer – Johann Bauerfeind von Solaga

Was können Algen, was andere Pflanzen nicht können?

Algen, besonders Mikroalgen und Cyanobakterien, besitzen bestimmte Pigmente, dank denen sie auch bei schwierigen Lichtverhältnissen Fotosynthese betreiben können. So zum Beispiel unter Steinen und auch in Büros. Viele andere Pflanzen können das nicht.

Wir haben außerdem festgestellt, dass Mikroalgen und vor allem Cyanobakterien sich auch an der Luft einsetzen lassen, da sie Biofilme bilden. Luftschadstoffe bleiben an den Biofilmen hängen und werden teilweise von den Mikroalgen verstoffwechselt. Man kann sich das als eine Art Filtermaterial vorstellen, das die Verunreinigungen auffrisst. Das macht Algen besonders.

Wie hilft Ihnen Ihr absolviertes Studium an der HTW Berlin in Ihrem heutigen Alltag?

Es bildet eine Grundlage für die eigene Entwicklung. Mein Studium hat mir einen guten Überblick über die verschiedenen Bereiche gegeben, die wichtig sind, um Produkte zu entwickeln und zu vermarkten. 

Die Nähe zu Industriewissen und Prozessen hat mir bei der Gründung stark geholfen, um mich schnell ins Firmen und Geschäftsvokabular einzuarbeiten. Die diversen Fachrichtungen und AWE-Fächer an der HTW Berlin lassen auch Einblicke in andere Gebiete zu. Ich bin dankbar, dass mein Engagement auch im Fachbereich gefördert wurde und mir nicht unnötig Steine in den Weg gelegt wurden, was keine Selbstverständlichkeit bei der Hochschulbürokratie ist.

Wie sieht Ihre Vision für die Zukunft aus?

Ich möchte als Ingenieur und Entrepreneur mein erlangtes Wissen nutzen, um neue Lösungsansätze zu entwickeln und meinen Beitrag für eine nachhaltigere Zukunft zu leisten. Für mich gilt dies als moralischer Imperativ: Man sollte sein Wissen einsetzen, um zumindest einen kleinen Einfluss auf die heutigen sowie zukünftigen Probleme zu nehmen. Als Entrepreneur habe ich gelernt, wie wichtig es ist, Erfahrungen und Wissen weiterzugeben. Zukünftig werde ich weiter daran arbeiten, biotechnologische Lösungsansätze zu finden – auch in Bereichen, in denen die Biotechnologie noch unterrepräsentiert ist.

Mit wem würden Sie gerne einen Kaffee oder Tee trinken gehen?

Mit Prof. Dr. Hans Henning von Horsten von der HTW Berlin! Wir versuchen schon seit einer Weile unsere Zeitpläne abzustimmen und ich schulde ihm noch ein Käffchen. Ich hoffe außerdem darauf, dass sich meine Wege mal mit dem Molekularbiologen George Church kreuzen. 

Was ist das Ziel Ihres Start-ups Solaga?

Unser Ziel ist es, graue Städte etwas grüner zu machen. Der urbane Raum wächst extrem und wir brauchen dringend Lösungen für saubere Energie und bessere Luft. Wir haben eine „lebendige“ Plattformtechnologie geschaffen, die lebende Mikroalgenbiofilme zur Luftverbesserung nutzt. Weitere Anwendungen, um diese Filmsysteme zur Energieproduktion und als Biofilter für Industriegase zu nutzen, sind in der Pipeline. Das macht Städte nicht nur optisch grüner, sondern trägt auch zu einer effektivieren Kreislaufwirtschaft bei, indem CO2 wiederverwendet wird.

Wie kam Ihnen die Idee für Solaga?

Ich habe meinen Mitgründer Ben während eines Forschungsprojektes an der TU Berlin kennengelernt und wir sind beide der Überzeugung, dass wir in der Zeit der Biologie leben und die Natur noch viele neue Lösungsansätze für unsere heutigen Probleme bereithält. Einige großindustrielle Projekte arbeiten bereits mit Mikroalgen zur Energieerzeugung. Wir wollten einen anderen Weg gehen und den Menschen diese lebendige Technologie greifbarer machen. Wir sind fest überzeugt, dass unsere Lösung sehr eng mit den Konsument_innen entwickelt werden muss, um einerseits deren Bedürfnisse zu verstehen und diese für biologische Lösungen zu sensibilisieren. 

Johann Bauerfeind
Ein Gefäß mit Flüssigkeit und Algen
Johann Bauerfeind schaut durch ein Mikroskop
Johann Bauerfeind betrachtet ein Reagenzglas mit Flüssigkeit und Algen

Fotos: Jan-Christoph Hartung
© HTW Berlin, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

18. Oktober 2019

Quelle: https://campus-stories.htw-berlin.de/jahr/2019/johann-bauerfeind/

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Luftverschmutzung und Luftfilter für Zuhause

Wir verbringen die meiste Zeit im Inneren, eigentlich 80 bis 90 Prozent. Unbemerkt, mit jedem Atemzug, den wir machen, dringen wir in unseren Körper ein. Von der Straße kommen die schädlichen Partikel in unsere Wohnungen. Die Luft in den Häusern ist oft gesundheitsschädlicher als die Luft draußen. In Innenräumen ist die Luft bis zu fünfmal stärker belastet, weil diese Stoffe im Freien schneller verdunsten, aber in Innenräumen sammeln sie sich an und setzen sich auf Möbeln und Laken ab. Die Grenzwerte für Stickstoffdioxid und Feinstaub werden regelmäßig überschritten. Zudem blasen Laserdrucker und Fotokopierer flüchtige organische Verbindungen in die Luft, was zu einem wilden Gemisch aus verschiedenen Stoffen führt, die wir täglich einatmen.
In Räumen schlafen wir, kochen, duschen, leben und dabei entstehen immer wieder neue Partikel. Andere Partikel werden durch Schränke, Polster oder Böden ins Haus gebracht. Das Ergebnis ist eine wilde Mischung verschiedener Stoffe, die wir täglich einatmen. Auch durch offene Fenster gelangen die Partikel ins Innere. Die kleinen Partikel sind für unsere Gesundheit gefährliche. In der Tat befindet sich oft mehr davon im Wohnzimmer oder in der Küche als auf der Straße. Die größten Partikel haben einen Durchmesser von 10 Mikrometern, ein Zehntel eines menschlichen Haares. Weil sie so klein sind, können sie tief in die Atemwege und sogar in das Blut oder die Organe eindringen. Dies kann die Lungen reizen, Asthma auslösen und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.

Und es geht noch weiter..

Man kennt den stechenden Geruch von neuen Böden oder frisch gestrichenen Wänden. Er stammt von flüchtigen organischen Verbindungen, so genannten VOCs. Fußböden, Wände, Farben, Lacke und sogar Dekorationsgegenstände geben diese Schadstoffe ab. Sie sind der Grund, warum es wichtig ist, nach jeder Renovierung gründlich zu lüften, denn dann befinden sich besonders viele Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Aldehyde oder organische Säuren in der Luft. Nach einigen Wochen verschwinden sie meist wieder. Zurück bleiben leichtflüchtige Stoffe (SVOC), die nur langsam in die Luft gelangen und daher meist über Jahre oder Jahrzehnte unbemerkt bleiben. Wenn sich zu viele flüchtige organische Verbindungen in einem Raum befinden, können sie krank machen. Die Bewohner klagen über Kopfschmerzen, tränende Augen, Halsschmerzen oder Hautausschläge.

Luftfilter in der Wohnung können helfen. Luftfilter entfernen unerwünschte Stoffe aus der Luft. Im Ausland gehören Luftreiniger schon lange zum Alltag. Wenn die Häuser draußen im grauen Nebel verschwinden, bleiben viele Chinesen zu Hause, schalten ihre Luftfilter ein und warten, bis der Smog sich aufgelöst hat. Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen rüsten nach. Es gibt auch einen neuen Markt für eine erfolgreiche Luftreinigung in Europa. Dabei stehen Gesundheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Vordergrund des Kundeninteresses.

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Neu-Ökologie als Trend der Zukunft2020

Der Trend Neu-Ökologie: Angebote werden nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht beurteilt, sondern auch hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Umwelt.

Trends sind übergreifende Muster, die unser zukünftiges Leben bestimmen und viele Lebensbereiche prägen. Mit einer Wirkung von mehreren Jahrzehnten werden sie auch für künftige Generationen entscheidend sein und durch sie die Welt verändern. Sie vollziehen sich langsam, aber grundlegend und auf lange Sicht. Es ist daher entscheidend zu wissen, welche Auswirkungen in diesen Trendentwicklungen liegen. Sie frühzeitig zu erkennen, kann den Unterschied zwischen Erfolg oder Misserfolg eines Geschäftsmodells ausmachen.

Trends prägen das Zusammenleben in Gesellschaft und Wirtschaft. Ein Trend ist besonders bemerkenswert: die Neo-Ökologie. Die Neo-Ökologie ist eine Mischung aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Ökologie. Entwicklungen werden nicht nur aus politischer und wirtschaftlicher Sicht beurteilt, sondern auch hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Umwelt.

Dieser Trend erobert den Massenmarkt. Infolge der Globalisierung, des Klimawandels, der Rohstoffverknappung und des gestiegenen Umweltbewusstseins und Verantwortungsbewusstseins der Konsumenten verändern sich die Bedürfnisse der Marktnachfrage. Umweltengagement und -initiativen werden für Unternehmen immer mehr zu einer Möglichkeit, sich von ihren Konkurrenten zu differenzieren. Der Umwelttrend wird sowohl die Produktionsprozesse als auch die Funktionsweise der globalen Wirtschaft verändern.

Wettbewerber mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit sind in fast jedem Markt präsent. Die Kunden sind bereit, für den qualitativen Begriff „nachhaltig, ökologisch, fair“ mehr Geld zu bezahlen. Wenn Unternehmen sich diesem Trend widersetzen oder sich zu „greenwashing“ verpflichten, werden sie langfristig auf der Strecke bleiben, insbesondere jene Unternehmen, die auf kontinuierlichen Konsum angewiesen sind.

Neue umwelt- und nachhaltigkeitsorientierte Konzepte werden die Innovation, die Produktentwicklung und letztlich die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen in der Zukunft bestimmen. Für Unternehmen wird Ökologie zu einer Investition in die Zukunft. Eine Variable für das Risikomanagement: Im Rahmen der neuen Ökologie wird die Art und Weise, wie Unternehmen in der Breite agieren, genauer untersucht. Die Kunden werden Entscheidungen auf der Grundlage ihres Wertesystems treffen, was nun ein Engagement für Nachhaltigkeit erfordert. Umweltzeichen und rückverfolgbare Zertifizierungen werden für Kaufentscheidungen immer wichtiger werden.

Die Aufgabe der neuen Generationen ist es, eine Alternative zum Zeitalter der fossilen Ressourcen zu schaffen. Kohle und Öl sind mittelfristig keine Primärenergieressourcen mehr. Dies schafft dynamische Wachstumsmärkte für neue Ideen und ermöglicht es Unternehmen, neue Innovationen zu entwickeln.
Die Menschen müssen ihr gegenwärtiges Verständnis von Energie ändern. Dezentrale Strukturen und nachhaltige Ressourcen zeigen ein großes Potenzial für die Sicherung der Energieversorgung über das nächste Jahrzehnt hinaus.

Die grosse Herausforderung wird darin bestehen, verschiedene Bereiche wie Design, Energie, Mobilität, Stadtentwicklung und Konsumverhalten unter dem Dach der neuen Ökologie sinnvoll und intelligent zu verbinden. Dazu müssen vor allem neue Anreizmodelle entwickelt und durch politische Maßnahmen unterstützt werden. Die Mobilität ihrerseits besteht aus einem großen Transformationsprozess. In einem größeren Maßstab geht es darum, neue Mobilitätskonzepte zu entwickeln, die den Massenverkehr möglichst sinnvoll, ökologisch und nachhaltig organisieren. Busse und Bahnen müssen vor allem in den Städten, aber auch auf dem Land in den Vordergrund rücken.

Für diese Projekte sind junge Unternehmen auf aufgeschlossene Großunternehmen angewiesen, die die notwendigen Mittel bereitstellen können, um Veränderungen im weitesten Sinne der Gesellschaft zu ermöglichen. Diese Unternehmen wiederum können ihr Leistungsspektrum erweitern, um letztlich eine umfassende Energieversorgung mit einem nachhaltigen Konzept zu ermöglichen.

Ökologie ist auch eine Aufgabe für jede politische Partei/Bewegung. Diejenigen, die sich gegenüber den Wählern ausdrücken müssen. Jeder muss sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Inzwischen hat dies die höchste politische Ebene (EU, UNO) erreicht.

Die neue Ökologie beeinflusst Unternehmen und Politik durch ein neues Konsumverhalten. Umweltschutz, Fairness und Nachhaltigkeit werden zu wichtigen Entscheidungsvariablen der Nachfrage. Politik und Wirtschaft werden sich darauf einstellen (müssen) und reagieren. Eine Chance für neue Innovationen!

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The decline in biodiversity and species diversity

According to the United Nations, biological diversity is declining dramatically. This is due to the displacement of nature by human activities. As a result, much has disappeared forever and the speed of this process is increasing.

What is biodiversity and species diversity?

Species diversity is a partial aspect of the overall biodiversity. It is supplemented by the genetic diversity of two species and in the gene pool of a species, and the different ecosystems and landscapes of different regions are also included in the description of biodiversity. Special attention is paid to the different functions that living organisms perform for each other.
Depending on whether some species dominate and others occur only rarely in the region concerned, or whether all species living there are about equally common, species diversity is estimated to be smaller or larger. This means that it is calculated on the basis of different scientific information. The calculations scientifically define the abundance of life forms of different ecosystems and thus their biological balance, while at the same time taking into account their economic and health significance for humans.

The development of biodiversity

Today’s biological diversity has developed gradually over the course of the Earth’s history. It has led to species-rich and highly complex ecosystems on land and in the oceans. When species become extinct, there are shifts or even failures of functions within the respective system. In many cases it is not possible to predict for a given species whether its disappearance would result in major or minor changes. The most comprehensive possible protection of the entire biodiversity is therefore an imperative in the sense of a precautionary measure for an intact and liveable environment. At the same time, it is also an obligation towards our own future generations.
The greatest biodiversity is found in the rainforests. Scientists estimate that the rainforests alone provide a habitat for a large part of all animal and plant species on earth. Several hundred species of trees, well over a thousand plant species and over a thousand species of insects live on just one hectare.

Factors for the decline of biodiversity

Diffrent factors appear to be responsible for the decline in biodiversity. Environmental pollution and climate change have a decisive influence. The intensive use of soils and oceans has led to a long-term change in the earth by mankind. Another negative factor for biodiversity is the displacement of native species by invasive species.
Researchers are establishing a clear link between human activities and the reduction of biodiversity. The extent of this can be felt by humans themselves. The consequences of this process are also felt by the people themselves. This is particularly true for the poor and poorest parts of the world population. The over-exploitation of natural resources has serious consequences for people in these parts of the world.

Why is this important for people?

For food alone, humans have used about 7,000 plant species worldwide; about 50,000 species had and still have a function as medicinal or food. For us humans, animals and plants fulfil many functions that go far beyond nutrition.
The repertoire of household items as well as food, luxury foods and medicines was also composed of various species of the respective regional biodiversity.
In recent times, many species of the animal, plant and micro-organism kingdoms have served as models for new techniques and constructions. Examples are bionics, in which attempts are made to copy nature’s functions for technical solutions, or the development of novel medicines. The „Big Burdock“, for example, was the model for hook and loop fasteners, and the scaly skin of certain sharks provided the inspiration for energy-saving flying and swimming skins.

We have a problem!

The decline in biodiversity is extreme and globally significant. The overuse of natural resources by humans is extreme. To counteract this trend, researchers and associations are calling for the recognition of biodiversity as the basis for safeguarding human coexistence. The ever more complex coexistence of people makes a solution increasingly important.

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Startup Berlin – Interview mit den Gründern von Solaga
Nahaufnahme der Sonderanfertigung. Li.: Benjamin Herzog, 2.v.li.: Johann Bauerfeind.

Startup Berlin – Interview mit den Gründern von Solaga

Wie ist eure Idee für Solaga entstanden?

Ben und ich haben uns in einem Forschungsprojekt an der TU Berlin kennen gelernt. Er war als Biologe schon lange von Cyanobakterien fasziniert. Mir selbst wurde als Verfahrenstechniker und Forscher im Bereich der „Synthetischen Biologie“ schnell bewusst, wie elegant die verfahrenstechnische Umsetzung dieses neuen Konzeptes war. Daraus wurde damals erst ein Exist-Stipendium, dann ein Patent und mittlerweile ist auch KICInnoEnergy als Erstinvestor mit dabei.

Was macht euer Startup?


Solaga hat ein innovatives Algenbild zur Verbesserung der Luft zu Hause und zur Verschönerung der Wohnung entwickelt. In Zukunft sollen Fassadensysteme an grauen Wänden in der Stadt Energie gewinnen können. Algen benötigen nur CO2 und Sonne zum Leben und können daher wartungsarm eingesetzt werden.

Wie kam Euch die Idee zu dem Projekt?

Während der Masterarbeit hat Benjamin zum ersten Mal von der Produktion von Biogas mittels Algen und methanogenen, d.h. methanproduzierenden Bakterien gehört. Es war schon länger bekannt, dass methanogene Bakterien organische Säuren als Kohlenstoffquelle nutzen können. Er übertrug diese Idee auf Cyanobakterien, die in heimischen Seen vorkommen, damit eine spätere Anwendung in den hiesigen Breitengraden möglich ist.

An der Oberfläche der heimischen Seen wird Biomasse produziert, die am Grund verbraucht wird. Diese Erkenntnis legte den Grundstein für die Idee. Die Verwendung von Cyanobakterien hat vor allem auch den Vorteil, dass diese Licht auch im Schwachlichtbereich absorbieren und damit ähnlchen Organismen überlegen sind, die diesen Bereich nicht nutzen können (sog. „Grünlücke“).

Warum habt ihr gegründet?

Die Möglichkeit für Innovation. Wir lieben es neue Dinge zu erforschen und auszuprobieren. Als Gründer hat man diese Freiheit.

Was findet ihr an Berlin besonders gut?

Als Gründer finden wir die Szene spannend. Hier kann man leicht Gleichgesinnte kennenlernen. Internationale Praktikanten findet man auch nirgends leichter. Als Privatpersonen mögen wir die Offenheit und das kulturelle Angebot der Stadt.

Wer hat euch dabei unterstützt?

Unterstützt wurden wir von den Fachmentoren Univ.-Prof. Dr. Christoph Arenz, Univ.-Prof. Dr. Martin Hagemann, Univ.-Prof. Dr. Bernhard Grimm und FH.-Prof. Anja Paschedag. Weiterhin unterstützen das Team die Biokonversionsexperten Jörn Beheim-Schwarzbach und Boris Habermann vom Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte der Humboldt-Universität.

In der Produktions- und Vermarktungsphase wurde das Team von Carsten Eckert von der ATL GmbH unterstützt werden. Er ist zugleich Investor und Experte im Bereich Vermarktung von Biogasaufbereitungsanlagen. Erfahrungen in diesem Bereich bringt er aus seiner Zeit als Chief Operating Officer bei der Malmberg Bioerdgastech GmbH mit ins Team.

Die Humboldt Innovation, die den Forschungstransfer an der Humboldt Universität durchführt, unterstützte das Team während der EXIST-Zeit. Während dieser Zeit konnte das Team ein Labor einrichten und mit der Produktentwicklung beginnen.

Wo gibt es weitere Informationen über Solaga?

Sie können uns gerne eine Mail an info@solaga.de schreiben. Sonst einfach über Facebook, Instagram und Co. kontaktieren. Auf unserer Webseite stellen wir auch ein FAQ bereit: www.solaga.de/produkte/

Vielen Dank für das Gespräch.

Foto: Solaga Das Algenbild – Die beiden Gründer von Solaga Benjamin Herzog und Johann Bauerfeind (Foto: © Solaga)

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